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Die Ereignisse in der Ukraine haben mich tief gerührt. In mir machte sich das Gefühl einer Endzeitstimmung breit. Erst die Pandemie, dann die erschreckenden Berichte aus China – nun Krieg in Europa. Die allgegenwärtige Krise, in der sich unsere Natur befindet und der tägliche Kampf um Vielfalt, Demokratie und Freiheit. Es fällt mir schwer, meine Gefühle in Worte zu fassen. Musik und Kunst sind meine Mittel des Ausdrucks. Goethe sagte einst: „Hoffnung gießt in Sturmnacht Morgenröte“. Es geht also darum auch im Dunkel das Licht zu sehen? Ja, Dunkelheit ist nicht das Gegenteil von Licht. Dunkelheit ist nur eine Konsequenz – die Folge von ausbleibendem Licht. Mit meinem Song möchte ich uns allen ein Licht spenden. Ein Licht das ich in schlimmen Zeiten dank der Liebe und Freundschaft anderer in meinem Herzen immer wieder entfachen konnte. 

Wir können die Umstände in denen wir leben oft nicht direkt ändern, verbessern oder daraus entfliehen, aber wir können uns gegenseitig beim Tragen der Last helfen. Kunst vermag die Welt nicht zu verändern, aber ich bin davon überzeugt, dass sie uns ermutigt, dass sie Hoffnung schenkt und uns vor allem an das erinnert, was uns alle verbindet – das Menschsein. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Vielfalt im Außen die Struktur unseres Innenlebens formt – überlassen wir sie nicht den Einfältigen!

FERN

FERN ist eine kleine Sammlung kontemplativer Kompositionen für präpariertes Klavier. Sie skizziert die nächtlichen Reisen unserer Gedanken und folgt den vergessenen Spuren unserer Träume.